labornotiz

Landesanstalt für Medien (LfM) — Digitalkompakt #02

17/01/2012

Rund um das Thema Digitalisierung und digitale Medien gibt die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) das Magazin „Digitaltrends LfM” heraus. Als Ergänzung und Erweiterung soll das kleinformatige DIN A5-Minimagazin „Digitalkompakt LfM“ dienen. Es stellt einzelne Themen aus dem Kanon der Digitaltrends ausführlicher dar und legt einen Schwerpunkt auf der Vermittlung von Hintergrundwissen und verschiedenen Blickwinkeln mit der Maxime der Nutzerfreundlichkeit. Auf je nach Ausgabe zwischen 28 und 40 Seiten werden die Themen in Hintergrundartikeln, Interviews und Infografiken aufbereitet.

abbilder zweinull zuhause

08/05/2012

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lecker

20/04/2012

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pigpic

22/02/2012

© wild

abbilder einsnull

21/02/2012

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07/02/2012

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Staatskanzlei NRW // Paket Medienpass NRW

27/01/2012

Der Medienpass NRW ist da. Mit dem Projekt soll die Medienkompetenz in den NRW-Schulen gefördert werden. Vorausgegangen war eine Online-Umfrage, an der sich rund 1500 Pädagoginnen und Pädagogen sowie sonstige Interessierte beteiligten und Schwerpunktthemen definierten. Das Ergebnis floss in einen Kompetenzrahmen ein, der Inhalte rund um Internet und Fernsehen, aber auch zu Themen wie Buchrecherche oder multimediale Präsentation abdeckt. Mit dem Medienpass-Paket erhalten interessierte Schulen nun den Kompetenzrahmen, sowie Klassensätze des Medienpasses. In diesem Pass können die Schülerinnen und Schüler in fünf Rubriken jeweils vier verschiedene Fähigkeiten nachweisen – und erhalten dafür immer einen Aufkleber als Motivation.
Im Auftrag der Staatskanzlei NRW hat serviervorschlag das Medienpass-Paket mit dem Medienpass, seinen Illustrationen, den Aufklebern und dem Kompetenzrahmen gestaltet. Die Texte für den Medienpass steuerte text_appeal bei.

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MittenDrin Programm 2011/12

17/01/2012

„Familie hat Zukunft – Wir gestalten sie mit“
Dieser Slogan trifft besonders auf die Stadtteile zu, in denen die Einrichtungen unseres Familienzentrums „MittenDrin“ liegen. Und damit dieser so positive Trend auch Bestand hat, sehen wir es unsere als Aufgabe an, Familien bei der Gestaltung ihrer Zukunft mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. serviervorschlag hat alle Fotos gemacht und gestaltet das Programmheft.

psssssst

04/10/2011

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tv.profiler

26/09/2011

serviervorschlag konzipiert und gestaltet das Design des tv.profilers – Eine Broschürenreihe der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) die sich mit aktuellen TV-Formaten beschäftigt und eine Einbindung von medienbezogenen Themen in den Schulunterricht ermöglicht. Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich mit Germany’s next Topmodel. Sie widmet sich der Frage, welche Faszination von diesem Format ausgeht und gibt Lehrern Informationen an die Hand, Inszenierung und Werbung in diesen TV-Formaten zu thematisieren. Ziel des tv.profiler ist es,  die Medienkompetenz von Jugendlichen zu fördern und sich medienkritisch mit dem Format Germany’s next Topmodel zu beschäftigen.

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space invaders 2.0

25/09/2011

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late night

21/09/2011

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MittenDrin – Der Name ist Programm

14/09/2011

„Familie hat Zukunft – Wir gestalten sie mit“
Dieser Slogan trifft besonders auf die Stadtteile zu, in denen die Einrichtungen unseres Familienzentrums „MittenDrin“ liegen. Und damit dieser so positive Trend auch Bestand hat, sehen wir es unsere als Aufgabe an, Familien bei der Gestaltung ihrer Zukunft mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. serviervorschlag hat alle Fotos gemacht und gestaltet das Programmheft.

Die beste Infografik meines Lebens…

16/08/2011


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Jubiläumsbuch //
40 Jahre HS Niederrhein

18/07/2011

serviervorschlag gestaltet zum 40. Geburtstag der Hochschule Niederrhein das Buch „Aus der Region gewachsen. 40 Jahre Hochschule Niederrhein.“ Die Hochschule Niederrhein ist am 1. August 1971 gegründet worden. Ihre Wurzeln reichen jedoch bis ins Jahr 1855 zurück, als in Krefeld die Höhere Webeschule gegründet wurde. Es folgten die Werkkunstschule, die Textilingenieurschule Mönchengladbach und zahlreiche weitere renommierte Lehr- und Forschungseinrichtungen. Sie alle wurden 1971 zur Fachhochschule Niederrhein zusammengeführt. In seinem Buch über die Geschichte der Hochschule Niederrhein greift der Autor und ehemalige Rektor Prof. Dr. Hermann Ostendorf diese spannende Vorgeschichte der Jahre 1855 bis 1971 auf und verbindet sie mit den Jahren nach der Gründung bis ins Jahr 2011.

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Staatskanzlei NRW // Medienpass NRW

14/07/2011

Die rot-grüne Landesregierung NRW engagiert sich verstärkt im Bereich der Medienkompetenz-Förderung. Mit dem Projekt Medienpass NRW sollen einerseits Kinder und Jugendliche und andererseits Pädagogen angesprochen werden. Dabei wird auf Open-Government gesetzt: In der ersten Projektphase können sich alle Interessierten in einer Online-Umfrage mit ihrem Input rund um Facebook, Castingshows und andere Medienthemen einbringen. Was sind die großen Herausforderungen für Heranwachsende wie für Erziehende? Was soll die Schule leisten, was das Elternhaus? Welche Hilfen sind gefragt? (weiterlesen…)

Blödes Orchester

21/03/2011

Michael Petermann MACHT HAUSHALTSGERÄTE ZU SINFONIKERN

Das Hamburger Abendblatt sieht darin bereits »Hamburgs aufregendsten Klangkörper« und die Hannoversche Allgemeine findet, es ist »der coolste Klangkörper der Stadt«: Angeordnet wie ein Sinfonieorchester verwandeln sich rund 200 historische Staubsauger, Mixer und Waschmaschinen in Musikinstrumente. Sie bilden ein Ensemble, das der Dirigent, Cembalist und Komponist Michael Petermann alias Weisser Rausch nach acht Jahren Vorarbeit nunmehr vollendet hat: Das Blöde Orchester. Die Galerie Moderne des MKG changiert dabei zwischen Museum und Konzertsaal. Zuerst bezaubert der Anblick der alten Apparate in ihrer mal schlicht-funktionalen, mal pompösen Formensprache. Dann offenbaren die geliebten Haushaltshelfer ihre verborgenen Fähigkeiten: Die Fönorgel stimmt adrette Harmonien an und summende Rasierer entfachen furiose Rhythmen. Hinterher kühlen Akkorde aus Lüftern und Ventilatoren die Geräte und das Gemüt.

MONSTER(GE)WISSEN
ein Mimamotizbuch

27/02/2011

Eine Bachelorarbeit zum Thema „Schlechtes Gewissen” von Vanessa Weber.

Verfolgt euch auch ein schlechtes Gewissen? Egal was man macht, es ist einem stets auf den Fersen, wird immer größer, schleicht sich in euer Denken und fordert euch ständig zum Kampf auf.

In diesem Mimamotizbuch, kurz für Mitmach-Monster-Notizbuch, bestehend aus einem Info-Teil, einem Mitmach-Teil und Stickern, lernt man mithilfe von neun verschiedenen Gewissensmonstern (Aufschieberei, Terminschieberei, Lästerei, Faulheit, Finanzen, Umwelt, Kalorien,­ Heute und ­Damals) das schlechte Gewissen Stück für Stück näher kennen.

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Mnemo Parole –
Absurde Denkzettel

Eine Bachelorarbeit zum Thema Vergesslichkeit von Vanessa Zengerling

Der eine Stapel Papier, der aufgrund eines unkontrollierten Rechtschreibfehlers umsonst durch den Drucker gejagt wurde, die eine Autofahrt, die eigentlich unnötig gewesen wäre, die paar zehn Minuten länger versteinert unter der wohltuenden Dusche, der eine laufende Fernseher, der stundenlang ohne Zuschauer, aber stromfressend sein niveauloses Nachmittagsprogramm präsentiert, die eine Batterie, die im Hausmüll landet, weil die nächste Sondermüllsammelstelle um die Ecke zu weit weg ist, das eine bequem gekippte Fenster, dass trotz voll aufgedrehter Heizung 24 Stunden Frischluft in die Bude lässt. »Ach komm! Halb so wild! Das hab’ ich im Stress gerade nur vergessen.«

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Bei Wettbewerb auf Platz 1

22/02/2011

Informations- und Orientierungssystem
der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen

Standpunkt
Eine der ältesten Wegemarken ist ein an den Weg gelegter Stein, ein Markierungspunkt in der Landschaft. Seit Jahrtausenden funktioniert dieses System: Sie folgen einer bestimmten Farbe, einer Form und erreichen zuverlässig Ihr Ziel. Bei der Kennzeichnung einer ganzen Landschaft liegt es nahe, zu diesem archaischen Zeichen, dem Punkt, zurückzukehren und ihn mit den Anforderungen an ein modernes Informationssystem zu vereinigen. (weiterlesen…)

der neustart der st. peterkirche…

06/01/2011

…wird von serviervorschlag mitgestaltet. das faltblatt pünktlich zu heilig abend kam das programm aus der druckerei und liegt ab sofort in düsseldorf friedrichstadt/bilk aus. am 20. Februar / 10:00 Uhr ist die große Eröffnung der Kirche St. Peter mit feierlichem Hochamt, bei dem die Mariazeller Messe von Joseph Haydn für Chor und Orchester erklingt. Danach findet ein festlicher Empfang statt. (weiterlesen…)

inhalt einer schublade

Inhalt einer Schublade, die ich auf dem Sperrmüll gefunden habe.

LfM Best-Practice-Kompass

22/12/2010

serviervorschlag konzipiert und gestaltet in Zusammenarbeit mit text_appeal die Handreichung zu einer Studie für Lehrer zum Thema Computerspiele im Unterricht. Veröffentlicht wird der Best-Practice-Kompass mit vielfältigen didaktischen Materialien von der LfM (Landesanstalt für Medien, NRW)Lehrerinnen und Lehrer können das Thema „Computerspiele“ im Unterricht nun mit einer speziellen Handreichung angehen. Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) hat zu diesem Zweck einen Best-Practice-Kompass „Computerspiele im Unterricht“ veröffentlicht. Diese Lehrerhandreichung soll Lehrerinnen und Lehrern als praktische Hilfe dienen, das Thema Computerspiele unter Berücksichtigung curricularer Vorgaben in den Unterricht einzubinden. (weiterlesen…)

einmal zitrone

19/12/2010

The Nest – Ein Kinderheim in Kenya

14/12/2010

serviervorschlag gestaltet eine Spendenaktion für das Kinderheim „the nest“ in Kenya.

Sichere und liebevolle Heimat für 70 Kinder und Kleinkinder. Arbeitsplatz für einheimische Betreuerinnen, Sozialarbeiterinnen und inter­nationale Freiwillige. Deutsche Leitung. Ehren­amtlicher Förderverein. Keine Bürokratie.

Jede Spende hilft – und kommt direkt an!

Spendenkonto in Deutschland:
(für eine Spendenquittung bitte Adresse beifügen)

Förderverein Tunza Dada e.V.
Konto  027 402 262
Landessparkasse Oldenburg
Blz    280 501 00
Verwendungszweck: „The Nest“

Blühende Landschaften

05/11/2010

1001 mouse

28/10/2010

Oktober

Branding | Nordkyn

10/10/2010

Nordkyn von Neue, gesehen bei brandnew.

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Parkplatzeinweiser

24/09/2010

gesehen in Frankreich

„D werk — Entrée“

„IDENTIC“

23/09/2010

Kalender

Bachelor-Thesis zum Thema Identität — Svenja Borchers

Die Suche nach der Identität ist und wird wohl immer Thema der Menschheit bleiben, es ist ein Urtrieb, dem wir nachlaufen, wir nehmen die Rollen unserer Vorfahren ein und wollen doch immer noch jemand anderes sein. Wir sind auf der Suche nach unserer Besonderheit, unserer Identität!
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„Tunichtgut/Taugenichts“

Diplomarbeit zum Thema „Haftbedingungen, Strafzweck und Resozialisierung von Gefangenen.“ — Bianca Berning

„A cell is a cell is a cell is six walls and one steel door” – Nico van Apeldoorn

Unsere Zeitungen und Fernsehnachrichten sind täglich gefüllt mit Meldungen über Verbrechen. Besonders grauenerregende Taten sind oft tagelang sehr präsent in den Schlagzeilen. Bei den Lesern und Zuschauern führt das schnell zu einer Überbewertung – man geht davon aus, dass es heutzutage weitaus mehr und auch grausamere Verbrechen gibt als noch vor ein paar Jahren.
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„Kleinvieh“

Diplomarbeit : „Little Things – die Welt der kleinen Dinge.“ – Jan Erlinghagen

»(…) Kein Mann, keine Frau ist eine Insel für sich: Jeder ist ein Stück des Kontinents, auf dem er lebt, ein Teil des Ganzen (…)« — John Donne

»kleinvieh« ist ein Magazinkonzept, das seine Leser dazu aufruft, sich aktiv am Umwelt- und Artenschutz zu beteiligen. Der Schwerpunkt des Magazins liegt auf der Darstellung kleiner und Kleinst-Lebewesen. Sie sind für das Ökosystem Erde unverzichtbar, da sie den Grundstock für das Funktionieren bilden. Denn es sind nicht die großen, spektakulären Tiere, die dafür sorgen.
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„Leben bewegt – Tanzen mit Handicap“

Diplomarbeit um Thema Tanz — Cristina Lohr
Cristina Lohr entwickelte unter dem Leitbild: „Leben bewegt“ diverse Medien um auf den gesundheitlichen Aspekt von Bewegung in Form von Tanz hinzuweisen, besonders in Hinblick auf eine Zielgruppe von Menschen mit Handicap. Auftraggeber könnte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW sein.
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„N.N.“

Dokumentation über die Anonymität in der Gesellschaft — Julia Vukovic

Julia Vukovic entwickelte ein integriertes Kommunikationskonzept mit dem Fokus, aufmerksam zu machen auf die Problematik einer zunehmenden Anonymität in der Gesellschaft durch immer weitere Zunahme der Individualisierung. (weiterlesen…)

„Klartext“

Dokumentation zum Thema Code – Mona Garde

Mona Garde ist es gelungen eine beeindruckende 300 Seiten umfassende Dokumentation zum Thema Code zu entwickeln und zu gestalten. Die Umsetzung des komplexen und vielschichtigen Inhaltes in eine visuelle Sprache ist ihr hervorragend gelungen, indem sie die verwendeten gestalterischen Parameter der Frage unterzogen hat, inwieweit Sie zum Thema Code passen – von der Farbwahl der Kapitelseiten (Pantonefarbwerte wurde zum Beispiel durch Chiffrieren der Kapitelnamen entwickelt) über Paginierung und Rubrizierung, bis hin zur Außenform des Buches, wurden alle möglichen Anwendungen der Chiffrierung und Dechiffrierung hier eingesetzt. (weiterlesen…)

Tapezistisches Manifest

Nach 12 Jahren hat sich gezeigt, dass der Impuls von damals immer noch zu spüren ist.

„Tapezismus ist Bewegung. Ungebremst können Ideen und Illusionen durch diesen Kanal an die Oberfläche schieflen. Dabei tritt er nicht in starrer Form auf, sondern präsentiert sich als Variable. Tapezismus dient den Protagonisten als Forum zur Inszenierung und als Ausdruck der Individualität in Verbindung mit anderen, verbindet Lernen und Erkennen. Er kann als Aussage über das eigene Leben fungieren, bricht jedoch die Grenzen autarker Kommunikation auf. Tapezismus lindert die schlimmsten Daseinsbeschwerden. Der Tapezismus begleitet, als Bereicherung des persönlichen Erfahrungsschatzes, den Weg zur künstlerischen Reife. Möglicherweise dient er als Geburtshelfer für Reichtum und Liebe — nicht ausgeschlossen, willige Neutapezisten in seine Mitte zu nehmen, denn Tapezismus ist offen, amorph und tolerant im Umgang mit Nichttapezisten. Tapezist ist der, der was macht.“

(Tapezistisches Manifest, Heinzenbach, den 05.09.1999)

Eine Waffe ist eine Waffe, ist ein Dialog, ist Kommunikation!

15/05/2010

15. mai 2010 //

Das Produkt Strickwaffe erscheint unter dem neuen Label wild & soehne.
als Kommunikationsexperiment, Medium, Message und Dialog zugleich.
Design ist Kommunikation und somit immer soziologisch — Hände hoch!

semesteraufgabe „wider der natur…“

04/03/2010

Wenn man von Informationsdesign liest oder hört, haben viele, ganz oberflächlich unterstellt, meist tolle Bilder im Kopf. Sie denken an bildgewordene Daten- und Linienknäule oder -ströme, an Balken-, Kuchen- und Linienstrukturen, die übersichtlich und manchmal auch unübersichtlich, sich bündelnd, in jedem Fall aber doch wenigstens chic und aufgepimpt dargeboten werden.

Wir wollen der Frage nachgehen, was eigentlich Information ist und welche Rolle der Designer bei der Verbreitung von Information spielt.

——
Wikipedia sagt über Information:
Information (lat. informare = bilden, eine Form oder Gestalt geben) ist ein in vielen Lebensbereichen verwendeter Begriff. Dazu gehören die Naturwissenschaften, die Geisteswissenschaften, die Technik und der Bereich des menschlichen Handelns. Ihr Kennzeichen: Information vermittelt einen Unterschied. Die Information verliert, sobald sie informiert hat, ihre Qualität als Information: „News is what*s different.”[1] …

Vilém Flusser, ein schlauer Kommunikations-Philosoph des letzten Jahrhunderts, schreibt in „Für eine Philosophie der Fotografie“:
„ … Die Natur als Ganze ist ein System, in dem sich Informationen gemäß dem zweiten thermodynamischen Prinzip fortschreitend zersetzen. Dieser natürlichen Entropie widersetzt sich der Mensch, in dem er Informationen nicht nur empfängt, sondern auch speichert und weitergibt, – darin unterscheidet er sich von den übrigen Lebewesen – und Informationen auch absichtlich erzeugt. Diese spezifisch menschliche und zugleich widernatürliche Fähigkeit heißt „Geist“, und Kultur ist ihre Folge: nämlich unwahrscheinlich geformte, informierte Gegenstände. Der Prozess der Informationsmanipulation – „Kommunikation“ genannt – gliedert sich in zwei Phasen: In der ersten werden Informationen erzeugt, in der zweiten an Gedächtnisse verteilt, um dort gespeichert zu werden. Die erste Phase heißt „Dialog“, die zweite „Diskurs“. Im Dialog werden verfügbare Informationen zu einer neuen synthetisiert, wobei die zu synthetisierenden Informationen sich in einem einzigen Gedächtnis befinden können (wie bei „inneren Dialogen“), im Diskurs werden die im Dialog hergestellten Informationen distributiert. …“

Betrachten wir also z.B. Fahrzeug oder Automobil, als einen durch und durch menschlichen und auch widernatürlichen Gegenstand. Interpretiert man Flusser richtig, ist also eine Unmenge an Geist und Kultur in diesem Gegenstand. Lassen Sie uns die Information rund um diesen „unwahrscheinlich geformten, informierten Gegenstand“ und der einhergehenden Mobilität sammeln, neu interpretieren und manipulieren.

Wir recherchieren, analysieren und informieren am Ende unser Publikum über die Mobilität oder seine Begleiterscheinungen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln als Gestalter. Ob in einer Ausstellung, einem Buch einem Happening – wie auch immer. Und vielleicht verstehen wir am Ende sogar was Wikipedia und Vilém Flusser uns sagen wollten.

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Design Krefeld / Semesterarbeiten 2009/09

22/09/2009